Die Geschichte von Kodee, dem Kotlin-Maskottchen
Dieser Bericht fasst die Programmierung-Nachrichten vom 2026-07-10 zusammen und basiert ausschließlich auf den Originaltexten der Quellen.
Die Geschichte von Kodee, dem Kotlin-Maskottchen

Laut blog.jetbrains.com haben mehrere Teams bei JetBrains das Maskottchen Kodee für die Programmiersprache Kotlin entwickelt. Die Autorinnen Olga Vorobeva und Nadia Lokot beschreiben, wie aus einer einfachen Idee eine Figur wurde.
Das Kotlin-Team wollte eine freundliche Figur, damit sich Entwickler wohler fühlen. Viele andere Sprachen haben eigene Figuren, etwa den Gopher, den elePHPant, Darts Dash oder Rusts Ferris.
Ein gemeinsames Projekt mehrerer Teams
Kodee zu erschaffen war nicht nur eine Design-Aufgabe. Das Kotlin-Marketing-Team arbeitete dabei mit den Design- und Strategic-Research-Teams zusammen.
Das Ziel war ein Maskottchen, das bei der Entwickler-Community wirklich ankommt. Dafür nutzte das Strategic-Research-Team einen festen Ablauf. Es sammelte Feedback über Umfragen, prüfte die Stimmung der Nutzer und leitete eine Fokusgruppe.
Der erste Entwurf: ein Roboter
Die Marketing-Abteilung startete das Projekt. Die erste Idee war ein Roboter-Begleiter, der an das Kotlin-Logo erinnerte. Er hatte einen Bildschirm als Gesicht und wirkte hilfsbereit.
Nach der Veröffentlichung gab es meist positives Feedback. Doch in einigen sozialen Netzwerken und Foren zeigte sich, dass die Figur nicht bei allen ankam.
Nun starteten die Teams ein Projekt mit gemischten Methoden. Sie durchsuchten zuerst das Internet nach Meinungen. Danach folgte eine Umfrage-Phase.
Umfrage vor der KotlinConf 2023
Die Zeit war knapp. Bis zur KotlinConf 2023 blieben nur wenig mehr als sechs Monate. Ein kompletter Neustart mit Namen und Produktion war deshalb keine Option.
Viele Nutzer mochten die erste Variante bereits. Ein vollständiger Austausch schien darum nicht fair. Die Fragen der Umfrage waren so gestellt, dass die Antworten konkreter ausfielen.
| Fragetyp | Beispiel |
|---|---|
| Projektive Fragen | Welche Maskottchen anderer Marken sind „gut“ oder „schlecht“? |
| Assoziative Fragen | Was fällt Ihnen bei dieser Figur ein? |
| Direkte Fragen | Was genau gefällt Ihnen nicht, über ein „Ist schlecht“ hinaus? |
Das sagten die Nutzer
Das Team wollte vor allem Muster im Feedback finden. Das gelang. Die häufigsten Kritikpunkte betrafen mehrere Bereiche.
Die Figur wirkte nicht charmant oder niedlich. Sie kam zu robotisch rüber und zeigte kaum Gefühl. Auch die Proportionen, die großen Augen, der fehlende Mund und die Farben störten viele.
Der zweite Entwurf in drei Varianten
Das Design-Team erstellte drei schnelle Skizzen. Eine war menschlicher, aber noch robotisch. Eine war eher tierartig. Die dritte verbesserte die ursprüngliche Idee.
Danach war dreierlei klar: Die Proportionen wirkten natürlicher. Die Persönlichkeit kam zum Vorschein. Die Gefühle waren deutlicher zu erkennen.
Die Designer sorgten auch dafür, dass die Farben zu vielen Hintergründen passen. So wurde die Figur vielseitig. Sie sollte in digitale und echte Umgebungen passen und zu den Kotlin-Richtlinien.
Als Nächstes war eine geführte Fokusgruppe geplant, in der das Team die Entwürfe vorstellen wollte.
Fazit
Die heutigen Programmierung-Nachrichten zeigen, wie mehrere JetBrains-Teams laut den Autorinnen Olga Vorobeva und Nadia Lokot das Maskottchen Kodee für die Sprache Kotlin entwickelten, wobei das Marketing-Team mit den Design- und Strategic-Research-Teams zusammenarbeitete. Das Strategic-Research-Team sammelte Feedback über Umfragen, prüfte die Nutzerstimmung und leitete eine Fokusgruppe, und der erste Entwurf war ein Roboter. Als Vorbilder dienten Figuren anderer Sprachen wie der Gopher, der elePHPant, Darts Dash und Rusts Ferris.
Häufig gestellte Fragen
Warum wollte das Kotlin-Team überhaupt ein Maskottchen wie Kodee?
Es wollte eine freundliche Figur schaffen, damit sich Entwickler in der Community wohler fühlen und sie besser anspricht.
Welche Maskottchen anderer Programmiersprachen dienten als Vorbild?
Genannt werden der Gopher, der elePHPant, Darts Dash und Rusts Ferris.
Wie ging das Strategic-Research-Team bei der Entwicklung vor?
Es sammelte Feedback über Umfragen, prüfte die Stimmung der Nutzer und leitete eine Fokusgruppe; der erste Entwurf war ein Roboter.