Cisco-Praktikant: Richtig fragen veränderte alles
Dieser Bericht fasst die Karriere-Nachrichten vom 2026-06-29 zusammen und basiert ausschließlich auf den Originaltexten der Quellen.
Cisco-Praktikant: Richtig fragen veränderte alles

Gute Fragen zu stellen, hat die Arbeit eines Praktikanten bei Cisco grundlegend verändert. Das schreibt Aaryan Naithani, Software-Entwickler im Praktikum im Storage Team, laut blogs.cisco.com.
Er dachte zuerst, zu viele Fragen würden ihn unvorbereitet wirken lassen. In Wahrheit bremste ihn das Schweigen viel stärker aus.
Eine Nachricht am Wochenende öffnete ihm die Augen
Am Anfang fühlte sich Naithani wie auf fremdem Gebiet. Neue Werkzeuge, neue Systeme, und ständig brauchte er Zugänge, Rechte und Hilfe.
Er wollte niemanden stören. Gleichzeitig wusste er noch nicht, wie man Fragen richtig stellt.
Sein erster Lernmoment kam unerwartet. Er hatte eine Frage zu einer internen Lernressource und meldete sich an einem Samstag. Die Antwort überraschte ihn:
Wochenenden sind nicht für die Arbeit gedacht.
Zuerst war es ihm peinlich. Doch dann kam die Erleichterung. Er merkte: Die Work-Life-Balance, von der im Onboarding die Rede war, ist bei Cisco echte Kultur.
Eine einfache Frage rettete ein Projekt
Wenige Wochen später arbeitete Naithani an einem Projekt mit Cisco Intersight. Das Team wechselte von veralteten Frameworks auf eine moderne Plattform.
Im ersten Sprint fühlte er sich überfordert. Zwei Tage lang versuchte er allein, eine YAML-Datei für Server-Profil-Vorlagen aufzubauen.
Der Wendepunkt kam in einer Team-Besprechung. Ein erfahrener Ingenieur stellte eine Frage, die Naithani nie vergessen wird:
Bevor wir weitermachen, kann mir jemand erklären, warum wir uns so entschieden haben? Ich will sichergehen, dass ich nichts übersehe, das uns später noch Probleme macht.
Der Raum hielt inne. Innerhalb von zehn Minuten fand das Team einen kleinen Fehler, der später Probleme verursacht hätte. Niemand dachte deshalb schlechter über den erfahrenen Kollegen — im Gegenteil.
Weniger Angst, bessere Code-Reviews
Für Naithani änderte dieser Moment alles. Fragen sind für ihn kein Zeichen von Unwissen mehr, sondern ein Werkzeug für bessere Zusammenarbeit.
Seine Arbeitstage fühlen sich weniger angstbehaftet an. Heute probiert er etwas aus, schreibt auf, was er versucht hat, und fragt dann.
Auch seine Code-Reviews wurden besser. Er stellt klarere Fragen zu Design-Entscheidungen und bekommt dafür besseres Feedback.
Wie er heute anderen hilft
Wenn jemand ihn um Hilfe bittet, erinnert er sich an seine eigene anfängliche Unsicherheit. Er antwortet schnell, selbst wenn er nur sagt, dass er sich in einer Stunde meldet.
Er fragt die Person, was sie schon versucht hat — nicht als Test, sondern als Hilfe. Meist merken die Leute, dass sie näher an der Antwort waren als gedacht.
Sein Rat zum Schluss: Zögere nicht zu fragen, aber nimm dir Zeit, gut zu fragen. Der Unterschied zwischen stillem Kämpfen und stetigem Wachsen sei nicht Intelligenz, sondern die Art, wie man um Hilfe bittet.
Fazit
Die heutigen Karriere-Nachrichten zeigen, wie Aaryan Naithani, Software-Entwickler-Praktikant im Storage Team bei Cisco, lernte, dass gezieltes Fragen seine Arbeit grundlegend veränderte. Anfangs befürchtete er, zu viele Fragen würden ihn unvorbereitet wirken lassen, doch tatsächlich bremste ihn das Schweigen stärker aus. Ein Schlüsselmoment kam, als er an einem Samstag eine Frage zu einer internen Lernressource stellte und überrascht erfuhr, dass Wochenenden nicht zum Arbeiten gedacht sind.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Aaryan Naithani und in welchem Team arbeitet er bei Cisco?
Er ist Software-Entwickler im Praktikum und arbeitet im Storage Team bei Cisco.
Warum hielt sich Naithani anfangs mit Fragen zurück?
Er dachte, zu viele Fragen würden ihn unvorbereitet wirken lassen, und wollte zudem niemanden stören.
Was passierte, als er sich an einem Samstag meldete?
Er stellte eine Frage zu einer internen Lernressource und wurde überrascht darauf hingewiesen, dass Wochenenden nicht zum Arbeiten gedacht sind.