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Natvis kommt zu Linux und macOS in Rider 2026.2


Dieser Bericht fasst die Softwareentwicklung-Nachrichten vom 2026-07-07 zusammen und basiert ausschließlich auf den Originaltexten der Quellen.

Natvis kommt zu Linux und macOS in Rider 2026.2

Natvis kommt zu Linux und macOS in Rider 2026.2
🤖 KI-generiertes Bild

Wer eigene C++-Container, Strings oder Hash-Tabellen auf Linux oder macOS debuggt, kennt das Problem. Damit der Debugger etwas Sinnvolles zeigt, muss man einen eigenen Data Formatter schreiben. Das ist oft mühsam, denn der Formatter wird meistens länger und schwerer zu lesen als die Klasse, die er erklären soll. Der Artikel von Sasha Korepanov zeigt, dass sich das mit Rider 2026.2 ändert.

Ab Rider 2026.2 funktioniert Natvis auch auf Linux und macOS, nicht mehr nur auf Windows. Man beschreibt in wenigen Zeilen XML, wie ein Typ aussehen soll, und der Debugger von Rider erledigt den Rest. Als Beispiel dient eine einfache Klasse namens MyStack mit einer Größe, einer Kapazität und einem Zeiger auf die Daten. Fügt man drei Elemente hinzu, zeigt der Debugger von sich aus nur die Größe, die Kapazität und genau ein Element. Die anderen beiden liegen zwar im Speicher, aber der Debugger weiß nichts von ihnen.

Merkmal Details
Data Formatter (Python/LLDB) etwa 70 Zeilen Code für eine Klasse, die kaum länger ist
Natvis wenige Zeilen XML pro Typ
Neu ab Rider 2026.2 Natvis läuft auf Linux und macOS
Beispielklasse MyStack (Größe, Kapazität, Zeiger auf Daten)

Um den ganzen Stack zu sehen, braucht man sonst rund 70 Zeilen Python. Lädt man diesen Formatter in LLDB, zeigt der Debugger endlich alles. Aber dann muss man einen Formatter pflegen, der schwerer zu lesen ist als der Typ selbst. Bei der Vielzahl an Typen in einem echten Projekt wird das schnell zu viel.

Wer mit der MSVC-Toolchain auf Windows baut, kennt Natvis schon lange, weil es dort der Standard ist. Rider und CLion unterstützen es seit Jahren. Neu ist, dass dieselben Natvis-Dateien jetzt auch auf Linux und macOS funktionieren. Für MyStack sieht die Lösung sehr kurz und einfach aus, weil nur ein paar Zeilen XML nötig sind.

Fazit

Die heutigen Softwareentwicklung-Nachrichten zeigen, dass Natvis laut dem Artikel von Sasha Korepanov ab Rider 2026.2 auch unter Linux und macOS funktioniert und nicht mehr nur unter Windows. Entwickler können damit in wenigen Zeilen XML beschreiben, wie ein C++-Typ im Debugger dargestellt werden soll, statt einen langen eigenen Data Formatter zu schreiben. Als Beispiel dient die Klasse MyStack mit Größe, Kapazität und einem Zeiger auf die Daten.

Häufig gestellte Fragen

Ab welcher Rider-Version funktioniert Natvis auch unter Linux und macOS?

Ab Rider 2026.2 – bisher war Natvis auf Windows beschränkt.

Was war bisher das Problem beim Debuggen eigener C++-Container auf Linux oder macOS?

Man musste einen eigenen Data Formatter schreiben, der oft länger und schwerer zu lesen war als die Klasse, die er erklären sollte.

Welches Beispiel nutzt Sasha Korepanov zur Erklärung von Natvis?

Eine einfache Klasse namens MyStack mit einer Größe, einer Kapazität und einem Zeiger auf die Daten, der man drei Elemente hinzufügt.


📚 Quellen

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